Von den jungen Compoundern…

Die Rekordernte geht weiter…

Wir gratulieren Leon Hollas zu dem neuen Deutschen Rekord, den er mit 700 Ringen bei der 1. Rangliste des DSB in Ebersberg aufgestellt hat!!

Die 700er Marke ist damit auch bei den Junioren geknackt 🙂

Jugend Cup in Klagenfurt

Die Juniorenmannschaft Compound des DSB ist diese Woche beim Jugend Cup in Klagenfurt am Start.

Mit 699 Ringen als bester im Team hat Marcel Trachsel eine beachtliche Leistung bei seinem ersten internationalen Einsatz gezeigt. Seine Teamkameraden konnten mit jeweils 690 Ringen ebenfalls zeigen, dass sie sich auf dem internationalen Parkett bewähren und als Team ganz stark und vorne mit dabei sind.

Die deutsche Juniorenmannschaft Compound war nach der Vorrunde mit 2079 Ringen ringgleich mit der türkischen Mannschaft auf Platz 2. —  Dies sollte auch ein erstmalig aufgestellter Deutscher Rekord sein! Herzlichen Glückwunsch!

Das junge Team kämpft im kleinen Finale um Bronze!

In den Einzelfinals konnte sich Jeremy Achenbach durchsetzen und kämpft im kleinen Finale um Bronze!

Wir wünschen den jungen Sportlern gutes Gelingen und viel Erfolg!

Alle Ergebnisse zum Jugend Cup gibt es hier : Ergebnisse

Flohmarkt 1.0

Bogen günstig abzugeben…
Bogen

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Hoyt ProComp; GTX Cams; ohne jegliches Zubehör.

VB 700 EUR

Der Bogen ist gut erhalten und hat leichte Gebrauchsspuren; wurden ja auch ca. 7000 Pfeile abgefeuert :-), gekauft März 2014.

Kein Leerschuss 🙂

Die Sehnen und Kabel sind von G. Sauter aus Buchloe.

Für weitere Daten oder bei Interesse bitte melden unter

info – at – promotioncompound.de

 

Frühlingscamp Belek 2.0

ArcheryLovesPapillonBelvil

Nachdem wir letztes Jahr (hier geht es Frühlingscamp Belek 1.0) schon diese herrliche Bogensportanlage des Hotels Papillon Belvil genießen durften, haben wir es uns auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, dort Urlaub zu machen und die Outdoor-Saison zu beginnen.

Zu einer Trainings-Intensivwoche trafen sich dieses Mal Schützen und Trainer aus verschiedenen Vereinen im Hotel Papillon Belvil an der südtürkischen Küste. Das Hotel liegt direkt am langen Sandstrand von Belek und ist ein echtes Naturparadies mit seinem ursprünglichen Pinienwald auf der Hotelanlage.

Das Sport-Management des Hotels hat keine Mühen gescheut uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Für unsere Bogensportgruppe wurde ein Fußballfeld bereitgestellt. Nachdem die Teilnehmerzahl für dieses Jahr fest stand — dieses Jahr waren es deutlich mehr Schützen — und es dem Hotel gemeldet wurde, sind sogar eigens für uns vom Sport-Management des Hotels noch 3 Scheiben zusätzlich angeschafft worden. Es wurden auch die Mitten zum Auswechseln beschafft und der Platz ist so hergerichtet worden, als sollte dort ein internationales Turnier stattfinden.

Die Schießlinien und Schießfelder waren gezogen, die Scheiben waren nach dem von der WA vorgeschriebenen Reglement aufgestellt worden. Stühle und Schirme wurden aufgestellt und Getränke waren immer ausreichend vorhanden.

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Mehr Professionalität geht nicht. Es ist ein wahrer Genuss auf diesem Platz zu schießen. Herrlich groß,  super gepflegt  und die Scheiben (ELEVEN) sind vom Feinsten.

Da wir ausreichend Scheiben und ausreichend Platz zur Verfügung hatten, konnte auf dem Platz in mehreren Gruppen in unterschiedlichen Distanzen und Schieß-Rythmen geschossen werden, ohne sich gegenseitig zu stören oder zu behindern. So konnte jeder sein Training relativ frei gestalten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen nach und nach die Schützen ein.

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Es wurde gewerkelt und gebastelt, getunt, Erfahrungen ausgetauscht. Compound- und Recurveschützen gaben einander Tipps, es wurde hier und da geschraubt, Techniken verfeinert, ausprobiert oder einfach nur das Miteinanderschießen genossen.

Alles fand unter dem Motto ‚freies Schießen‘ statt. Jeder konnte nach Bedarf seinen Tag gestaltet, denn es sollte ja auch Urlaub sein 🙂 . Hier und da gab es Übungen und Hinweise der Trainer oder der Schützen untereinander.

Nach der langen Hallensaison und bei dem schönen warmen Wetter in Belek, machte es richtig Spaß, wieder auf 50 oder 70 m zu trainieren.

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Nach einem leckeren Mittagessen konnte man sich ausruhen, am Relaxpool oder Strand Sonne tanken oder sich in der SPA-Anlage massieren lassen oder einfach nur die Zeit genießen, um sich dann wieder auf dem Weg zu machen um noch ein paar Pfeile fliegen zu lassen.

Trainingsübung

Besonders beliebt war dieses Jahr das ‚Schneckenrennen‘.

Dabei beginnt man auf einer für sich ’sicheren‘ Distanz für 10er (z.Bsp 12m) und muss die volle Ringzahl bei 18 Pfeilen schießen.

Hat man die volle Ringzahl erreicht darf man 2m zurückgehen. Schießt man dann auf der Distanz wieder die volle Ringzahl (18 10er in Folge), darf man wieder 2m zurückgehen. Wir konnten auf dem Platz ‚zurückgehen‘ da wir ausreichend Platz hatten um nicht von der Schießlinie schießen zu müssen.

Achtung: Auf jedem anderen Schießplatz müsste man für die Übung natürlich die Scheiben zurücksetzen, da man von der vorgeschriebenen Schießlinie schießen muss.

Beim Schneckenrennen kommt irgendwann eine Distanz, die man nicht mehr so einfach ‚voll‘ schießen kann. Das ist eine sehr interessante Erfahrung.

Man kann dieses Spiel/Übung auch mit einem Sparringspartner durchführen. Dabei darf man die Distanz nur erweitern, wenn man gemeinsam in einer Passe 60 geschossen hat. Es werden 3er Passen geschossen. Auch das kann sehr spannend werden!

Diese Übung allerdings – auch wenn sie zeitlich mühselig erscheint – bringt Sicherheit auf allen Distanzen, die man geschafft hat 🙂 und der Moment der Freude, dass man eine Etappe geschafft hat, bleibt einem in guter Erinnerung.

Das internationale Turnier Spring Arrows Competition 2015

SpringArrows2Auch dieses Jahr fand unser Bogensportcamp mit der Teilnahme am Spring Arrows Competition in Antalya seinen Abschluss.

Dieses Jahr konnten wir sogar 11 Starter in den Klassen RW, CM und CW anmelden.

Mit knapp 600 Teilnehmern aus unterschiedlichen Ländern wie Aserbaidschan, Polen und Russland ist es ein äußerst attraktives Turnier.

Mit Sage und Schreibe 80 Scheiben, die aufgestellt wurden, war es sicherlich auch mit das größte Starterfeld, was jeder von uns erleben durfte.

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Auf dieser Bogensportanlage in Antalya findet auch der WeltCup statt.

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Auch zu einem Ausflug mit einem Blick auf den schönen Strandbereich, wo das WeltCup- Finale in Antalya stattfindet, gab es während des Turniers Gelegenheit.

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Eine schöne Zeit

20150404_125820Insgesamt war die Zeit im Papillon Belvil auch außerhalb des Bogensports wunderschön und alle waren von der Leistung, der Höflichkeit der Mitarbeiter und dem guten Essen des Hotels begeistert. Die Tage fanden abends an der Lobby-Bar stets einen geselligen und ausgelassenen Abschluss.

Die Bogensportanlage ist und bleibt das Beste, was man sich als Bogensportler vorstellen kann 🙂 .

Unsere Bogensportgruppe war sehr harmonisch und hat sich gegenseitig gut ergänzt.

Der Frühlingskamp hat allen riesigen Spaß gemacht! Es war eine tolle Zeit! Wir hatten alle Freude daran das Bogenschießen fern vom Alltag in einer so schönen Atmosphäre  genießen zu können.

Wir bedanken uns herzlich beim Hotel Papillon Belvil und seinem Sport-Center für die schöne Zeit, die wir dort verbringen durften und freuen uns schon auf unser nächstes Bogensportcamp im Papillon Belvil  🙂 .

Pläne für nächstes Jahr werden schon geschmiedet. Wir kommen wieder … keine Frage!!

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Informationen zum Papillon Belvil

Für Informationen zu einem Bogensporturlaub im Papillon Belvil könnt ihr euch jederzeit  direkt an das Hotel unter der Adresse  www.papillon.com.tr (auch gerne unter der Angabe von ‚Cicek Bogensport‘) oder an uns unter der im Impressum angegebenen Kontaktadresse wenden.

Erfahrungsaustausch

Liebe Bogensportfreunde,
unser Können und unsere Fähigkeiten in unserem Sport, die wir entwickeln, basiert sicherlich in einem gewissen Maße auch auf dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer  mit anderen Sportlern, Trainern und anderen Menschen, die uns Nahe stehen.
Wir lernen neue Dinge kennen, teilen uns mit, holen uns Meinungen ein und probieren vieles aus, womit andere schon gute (oder auch schlechte) Erfahrungen gemacht haben.

Dazu ein Zitat aus der fernöstlichen Welt:
Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten.

Vom Erfahrungsschatz anderer zu lernen und zu profitieren, dafür dient ProMotionCompound, wie ihr schon an den zahlreichen Berichten und Videobeiträgen festgestellt habt. Wir hoffen, dass sie euch bereichern konnten.

Wir möchten daher einige der Dialoge zum Erfahrungsaustausch von Zeit zu Zeit veröffentlichen um euch auch daran teilhaben zu lassen.
Ihr selbst könnt jederzeit eure Anfragen an unsere Kontaktadresse senden und wir werden versuchen auf eure Anliegen einzugehen.
Im Folgenden haben wir einen sehr aktuellen Fall, bei dem der Sportler Sascha S. von seiner großartigen Leistung bei den LM Halle berichtet. Im Vorwege wurde Sascha S. von Robert H. nach der LM gefragt wie er es geschafft hat diese tolle Leistung zu erbringen.

Beide Mails werden mit Zustimmung der Urheber im Originalzustand veröffentlicht.

„Hallo Robert,
nach deiner Frage am Samstag, wie ich das Ergebnis geschafft habe und ich einfach nur „mit guter Laune“ geantwortet habe, habe ich mich noch einmal hingesetzt und genauer über deine Frage nachgedacht. Direkt nach dem Wettkampf war ich wohl noch nicht wieder so ganz geordnet 🙂
Ich finde, ich bin dir auf jeden Fall noch eine etwas ernstere Antwort schuldig, auch wenn das vielleicht schon längst „abgehakt“ ist.
Am Samstag waren bei mir wohl folgende Dinge wichtig (abgesehen davon, dass mein Material ganz zuverlässig das gemacht hat, wofür es gebaut wurde):

-> Positives Denken („Ich kann gut schießen.“, „Ich vertraue meinem Material.“, „Ich habe mich gut vorbereitet.“). Das hat dann auch für diese „gute Laune“ gesorgt, auch wenn man mir die beim Schießen äußerlich nicht oft ansieht 🙂

-> Über den ganzen Wettkampf hinweg habe ich den Fokus schwerpunktmäßig nur auf mein Material, meinen Ablauf (Schusszyklus) und meine Auflage gelegt. Alles andere (Nachbarscheiben, Hintergrundgeräusche usw.) konnte ich ganz gut ausblenden bzw. ich hab es nicht zugelassen, dass mich das ablenkt.

-> Bestimmt erinnerst du dich noch an die Übung, die du mir mal erklärt hast: Konsequenter Schussablauf, auch wenn das Visier nicht perfekt im X steht. Seit den Berlin Open mache ich das bewusst (!) in den Probepassen, um in eine Art „Flow“ zu kommen.

-> Über schlechte Schüsse habe ich mich nicht aufgeregt und über gute Schüsse nicht übertrieben gefreut. Jeder Pfeil war „der 1. Pfeil“… Und das 60mal hintereinander.

Ich hoffe, es war jetzt keine Zeitverschwendung, das hier zu lesen. Ich freue mich wirklich immer über jeden Informations- und Erfahrungsaustausch, der mir angeboten wird und der auch ernst gemeint ist.
Ich wünsche dir eine schöne Woche! Bis bald und liebe Grüße!
Sascha“

Antwort von Robert H. darauf:

„Hallo Sascha,
erst einmal vielen Dank für die sehr informative Beschreibung Deiner Turniererinnerungen. Ich finde es gut, dass Du auf die mentalen Parameter Deines Auftretens im Turnier so achtest. Wenn diese mentale Arbeit nicht zu sehr in den Vordergrund tritt und Dir zu viel Energie mit der Lenkung Deiner Gedanken verloren geht, ist das sehr hilfreich. Auch kann ich Deine Glaubenssätze „Ich habe mich gut vorbereitet“ oder meine Fassung „Ich habe es verdient, gut zu schießen“ nur unterstützen. Eine Tätigkeit, welche in höchster Qualität ausgeführt werden soll, basiert fast ausschließlich auf umfangreichem und richtigem Training. Alle „Wunderkinder“, egal ob Boris Becker, ein Schachweltmeister oder eine Geigerin haben in den 10 Jahren vor ihrem Durchbruch 10.000 Stunden geübt. Das sind 20 Stunden pro Woche oder 1.400 Pfeile. Sportwissenschaftler haben festgestellt, das Talent nicht erforderlich ist. Für mich ist daher das einzige Talent, welches ein Leistungssportler haben sollte, Spaß am Training und an seinem Sport.
Weiterhin schreibst Du, dass mein Rat, den Schuss konsequent durchzuführen, auch wenn man nicht genau in der Mitte steht, Dir gut tut. Das freut mich sehr. Mach weiter so, auch wenn es jetzt und in der Zukunft immer schwerer wird. Warum? Je erfolgreicher Du schießt, desto eher glaubst Du, dass andere Schützen von Dir eine Wiederholung Deiner Erfolge erwarten. Dadurch erhöht sich der Druck auf Dich und auf Deine Bereitschaft, von einer konsequenten und mutigen Durchführung Deines Schusses abzuweichen.
Hieran scheitern die meisten hoffnungsvollen Talente.
Übe Dich in Geduld und Demut, dann wirst Du zwar nicht immer gut und erfolgreich schießen, aber Du fährst stets mit erhobenem Kopf von den Turnieren nach Hause.
Weiter so!
Dein Robert“