{"id":621,"date":"2013-11-30T22:50:59","date_gmt":"2013-11-30T21:50:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.promotioncompound.de\/?p=621"},"modified":"2013-12-09T22:33:43","modified_gmt":"2013-12-09T21:33:43","slug":"eine-etwas-andere-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.promotioncompound.de\/?p=621","title":{"rendered":"Eine etwas andere Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Man schrieb den 28. Tag des 11. Monats im Jahre 2013, als ein einsamer Reiter eines Indianerdorfes, genannt Sportclub des Stammes des NDR, sich aufmachte das Bogenschie\u00dfen zu erlernen.<\/p>\n<p>Sein Weg f\u00fchrte zum \u00e4ltesten Stamm der Bogensportvereine, genauer zu einem Indianerdorf genannt Hamburger Bogensch\u00fctzen Gilde von 1930. Hier, so hatte er geh\u00f6rt, gab es eine Squaw, die des Schie\u00dfens m\u00e4chtig war und von dieser er seine F\u00e4higkeiten erlernen sollte. Es gab viele Pr\u00fcfungen zu bestehen\u2026<!--more--><\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr die Squaw war: In kurzen pr\u00e4gnanten Anweisungen (wegen der kurzen Sendezeit) den \u201ajungen Indianer\u2018 soweit an das Bogenschie\u00dfen heranzubringen, dass er die Scheibe trifft\u2026 auch das auch auf lange Distanzen.<\/p>\n<p>Die Squaw ging dabei ganz nach den PP-Modell von Indianerh\u00e4uptlings O. Haidn des Indianerdorfes der Bogensportler des Stammes des DSB vor, aber eher mit einfachen Worten, gem\u00e4\u00df dem Motto: \u201eKeep ist simple\u201c, war die Anweisung: Hinstellen, anheben, ausziehen und loslassen\u2026<\/p>\n<p>Stammesh\u00e4uptling Oliver, bitte verzeih, dass die Squaw das PP-Modell nicht bis in alle Einzelheiten erl\u00e4utern konnte\u2026 sie musste sich auf die Zunge bei\u00dfen um Begriffe wie Extra-Set, Transfer und Expansion nicht zu verwenden. Und, ob er auf die Schnelle verstanden h\u00e4tte, wie er sein LAN2 zum Einsatz bringen sollte\u2026<\/p>\n<p>Aber siehe da! Es ging mit einfachen Worten der Squaw und dem Talent des Zuh\u00f6rers doch irgendwie ganz einfach. Kaum hatte er den richtigen (Anf\u00e4nger-)Bogen in der Hand \u2013 denn nat\u00fcrlich hat er vorher mit einem Technikbogen die Bewegungsabl\u00e4ufe ge\u00fcbt &#8211; und der Pfeil war eingenockt, traf er die Scheibe relativ gut\u2026 und wie es sich f\u00fcr einen Voll-Blut-Bogensch\u00fctzen geh\u00f6rt, hat sich der junge Sch\u00fctze nat\u00fcrlich dar\u00fcber ge\u00e4rgert, dass er dann nicht die Zehn getroffen hat. Aber das geh\u00f6rt ja nun mal dazu: Wer ein guter Bogensch\u00fctze sein will, muss den Willen haben, immer die Zehn zu treffen!<\/p>\n<p>Diesen Willen hat der junge Indianer Jan mitgebracht! Als er dann 3 Mal die Zehn auf 10 Meter gemeistert hat, ging es auf 30m\u2026 die n\u00e4chste Herausforderung. Mit dem Anf\u00e4ngerbogen in der Hand, den nicht ganz passenden Pfeilen und diese nat\u00fcrlich mit gro\u00dfen Federn befiedert und zus\u00e4tzlich den b\u00f6igen Windverh\u00e4ltnissen! Ob das klappen wird?<\/p>\n<p>Und auch da war unser junges Talent gut dabei. Die Scheibe wurde getroffen. Der Stolz wurde gr\u00f6\u00dfer und die Freude am Schie\u00dfen stieg unaufhaltsam weiter\u2026<\/p>\n<p>Zwischendurch wurden wir von einem B\u00e4ren auf unserem angrenzenden 3-D-Feld-Parkour \u00fcberrascht. Doch es bestand keine Gefahr f\u00fcr die Anwesenden, denn der B\u00e4r wurde aus ca. 30m Entfernung von dem Pfeil unseres jungen Indianers des Stammes des NDR an der Schulter getroffen und erfolgreich verjagt\u2026Wir waren wieder in Sicherheit!!<\/p>\n<p>Nachdem er nun seine Sicherheit im Schie\u00dfen durch die erfolgreiche B\u00e4renjagd best\u00e4tigt wusste und sich auch sicher sein konnte, dass er Frau und Kinder im Notfall auch durch die Jagd mit dem Bogen ern\u00e4hren und die Familie auch vor wilden B\u00e4ren sch\u00fctzen konnte, ging es nun zur n\u00e4chsten Pr\u00fcfung\u2026<\/p>\n<p>50m!\u2026wann sollte ein Anf\u00e4nger eigentlich auf 50m schie\u00dfen? Die Squaw hatte keine Zeit dar\u00fcber nachzudenken. Eine Kamera war immer dabei und es musste alles schnell gehen.<\/p>\n<p>Da wir nun, das alles, was ein Anf\u00e4nger in ein paar Wochen lernt, auf ein paar Minuten komprimiert hatten, passte ja die Entwicklung und der junge Sch\u00fctze konnte sich auf den 50m probieren. Der erste Pfeil wurde leider vom Wind abgetrieben und landete rechts neben der Scheibe im Gr\u00fcn\u2026 das war sein erstes M(issed). Aber er hat nicht aufgegeben und tapfer weitergemacht. Er konnte nicht in sein Indianerdorf zur\u00fcckkehren ohne die 50m gemeistert zu haben.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt landeten alle 3 Pfeile danach auf der Scheibe und das gro\u00dfe Gl\u00fcck war perfekt! Die Pr\u00fcfungen waren bestanden und die Ehre des Stammes gerettet. Das nenne ich Ausnahmetalent\u2026 oder hatte er doch heimlich ge\u00fcbt?<\/p>\n<p>Wer das Ganze in bewegten Bildern sehen m\u00f6chte: Der Beitrag wird in der Sendung NDR Sportclub &#8222;Die Anf\u00e4nger&#8220; am 01.12.2013 ab 22:50 Uhr ausgestrahlt&#8230;ich bin auch sehr gespannt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man schrieb den 28. Tag des 11. Monats im Jahre 2013, als ein einsamer Reiter eines Indianerdorfes, genannt Sportclub des Stammes des NDR, sich aufmachte das Bogenschie\u00dfen zu erlernen. Sein Weg f\u00fchrte zum \u00e4ltesten Stamm der Bogensportvereine, genauer zu einem Indianerdorf genannt Hamburger Bogensch\u00fctzen Gilde von 1930. 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